EIB (European Installation Bus)
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Der EIB wurde für den Einsatz in der Gebäudeautomation entwickelt, und besitzt im deutschsprachigen Raum in diesem Marktsegment eine gefestigte Position. EIB basiert in erster Linie auf separat zu installierenden Busleitungen (Twisted Pair).

Von der Firma Busch Jaeger Elektro GmbH wurde ein Powerline-System für den EIB entwickelt. Das System trägt die Bezeichung Busch-PowerNet EIB. Die Preise der Powernet-Geräte liegen rund 8 bis 10 Prozent über denen in TP-Ausführung.

Mit dem EIB-Fabrikatsmodul des IBS und der EIB-Weiche der Fa. Schlaps & Partner ist es möglich, die Kommunikation zwischen EIB-Geräten auf dem IBS zu visualisieren. Das IBS erfasst hierbei die Befehle mit Gruppenadressierung. Über diese Gruppenadressen kann das IBS auch Sollwerte an EIB-Geräte verschicken, um Zustandsänderungen zu bewirken.


Besonderheit:
Bedingt durch das gegebene EIB-Protokoll ist es nicht möglich, den Zustand der einzelnen Geräte auszulesen ohne Nebeneffekte in der Steuerung zu bekommen, es sei denn jedes EIB-Gerät bekommt eine eindeutige Gruppenadresse zugewiesen. Dies entspricht aber nicht der Realität. Durch diese Begebenheit ist das IBS gezwungen, den EIB-Bus passiv zu beobachten. Die Folge davon ist, daß der Datenbestand der GLT erst nach der Erfassung aller Gruppenadressen, die durch die Kommunikation der EIB-Geräte untereinander ausgetauscht werden, vollständig ist.


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