LonWorks
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LON steht für "Local Operating Network". Das von der Firma ECHELON (USA) entwickelte Systemkonzept basiert auf leistungsfähigen Mikrocontrollern und dezentralen Automationslösungen, bei denen ohne übergeordnete Controller dezentrale Steuerungen möglich sind.

In Reglern, Sensoren und Aktoren sind Mikrocontroller (Neuron-Chips) eingebaut, die die gewünschten Aktionen und Verarbeitungsfunktionen ausführen. Geräte mit Neuron-Chips bezeichnet man als LON-Knoten. Die Neuron-Chips enthalten ein Betriebssystem zur Kommunikation sowie zur ereignisgesteuerten Programmabarbeitung.

Alle namhaften Hersteller im Bereich Gebäudeautomation unterstützen LON mit eigenen Produkten und in Projekten. LON ist ein herstellerunabhängiges, standardisiertes und vor allem offenes System für die Gebäudeautomation.

Die IBS-Software setzt konsequent auf der Client-Server-Architektur des LONWORKS Network Services (LNS) auf, dem Standard für offene, interoperable LONWORKS-Systeme.

LNS-Server/LNS-Client

Das IBS greift als LNS-Client direkt auf die zentrale Datenbank (LNS-Server) eines LON-Netzwerkes zu. Die IBS-Clients können über LONWORKS oder TCP/IP mit dem LNS-Server kommunizieren. Neben der Visualisierung, Bedienung und Überwachung aller Knoten eines LON-Netzwerkes bietet die das IBS mit Hilfe des IBS-Objekt-Browsers auch den Zugriff auf die Konfigurationsparameter der installierten LON-Knoten.

IBS bietet die Möglichkeit LNS Plug-Ins von Geräteherstellern unter Berücksichtigung der Nutzerrechte des IBS-Bedieners zu starten, und erlaubt den direkten Zugriff auf die Parametrierung/Programmierung der LON-Knoten aus der IBS-Software.

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IBS LNS-Treiber

Bedienoberfläche

Alle Informationen der angeschlossenen LON-Geräte werden dem Benutzer durch eine übersichtliche, grafische Bedienoberfläche mit Tabellen und Anlagenschemata im Windows-Standard präsentiert.
Dazu gehören:

  • Übersichtliche Menüs
  • Dynamische Bildschirmdialoge
  • Windows-Standardbedienelemente
  • Menügeführte Stammdatenverwaltung



Datenbanksystem

Das IBS verwaltet seine Daten in einer relationalen Datenbank (MS-ACCESS) mit standardisierter, offener Datenbankschnittstelle (SQL). Der Aufbau des GLT-Systems orientiert sich an der Liegenschafts- und Gebäudestruktur. Insbesondere ist die Bildung von Informationsschwerpunkten (Unterzentralen) durch dezentrale Anordnung abgesetzter Bedienplätze (LNS-Clients) möglich.



Assistent zur GLT-Konfiguration

Die Generierung der Informationspunkte und die Konfiguration der IBS-Datenbank erfolgt mit Hilfe eines komfortablen IBS-Assistenten, der die Übernahme der Netzwerkvariablen der einzelnen Knoten aus dem LNS-Server in die Gebäudeleitechnik per Drag + Drop gestattet. Ein Abgleich zwischen den Textbezeichnungen und den Konfigurationseinstellungen zwischen LON-Gerät, LNS-Datenbank und IBS ist möglich.



Zeitschalten

Um Zeitschaltkataloge zu integrieren; bieten wir Ihnen die Möglichkeit das "Zentrale Zeitschaltprogramm" von unserem IBS zu nutzen. Damit haben Sie ein komfortables Zeitschaltprogramm was allen Anforderungen genügt.



Anbindung über OPC

Natürlich können Sie Ihre LON-Anbindung auch über unsere OPC-Schnittstelle realisieren.

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